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Persönliche Beratung bleibt deutschen Versicherungskunden wichtig

30.11.2020 | Persönliche Beratung bleibt deutschen Versicherungskunden wichtig

Eine Befragung von rund 8.000 Versicherten aus acht Ländern – primär auf Kfz-, Wohngebäude- und Hausratversicherungen bezogen – erbrachte kürzlich die Erkenntnis, dass die deutschen Versicherungskunden insbesondere auf zwei Feldern herausstechen: Zum einen liegt der Anteil jener, die die persönliche Vermittleransprache favorisieren, mit 46 Prozent ebenso hoch wie der von Kunden, die bevorzugt online suchen und abschließen. Zum Vergleich: In Großbritannien, wo Versicherungsberater per Honorar entlohnt werden, beträgt das Verhältnis 2 zu 81 Prozent. Zum anderen legt keine andere Nation einen vergleichbar hohen Wert auf Datenschutz; ein Grund für die Zurückhaltung gegenüber Telematiktarifen in der Kfz-Versicherung. Nur ein Drittel der Deutschen ist prinzipiell bereit, persönliche Daten – unter anderem zum Fahrstil – mit Versicherern zu teilen, um im Gegenzug Prämienrabatte oder individuell gestaltete Produktlösungen zu erhalten. Die größte Offenheit in diesem Punkt zeigen die Chinesen, von denen 57 Prozent ihre Daten teilen würden.      
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Fondspolicen ohne Garantien im Kommen

24.11.2020 | Fondspolicen ohne Garantien im Kommen

Spätestens mit der Corona-bedingten Schuldenexplosion ist klar, dass Null- und Negativzinsen die neue Normalität sind. Damit steigt auch die Offenheit der Anleger und Vorsorgesparer gegenüber einem Engagement an den Kapitalmärkten – sogar ohne Sicherheitsnetz. Ablesen lässt sich dies an den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage unter Maklern: Erstmals gab jeder zweite von ihnen und damit die Mehrheit an, dass Fondspolicen ohne Garantie das am häufigsten vermittelte Produkt in ihrer Altersvorsorgeberatung waren. Fondspolicen mit Garantien folgen kurz dahinter mit 48 Prozent. Das passt zu jüngsten Umfragen unter Bundesbürgern, wonach die Scheu vor den Kapitalmärkten immer mehr einer grundlegenden Einsicht weicht: dass klassische garantiebewehrte Finanzvehikel wie Sparbuch, Festgeld, Bausparverträge und Lebensversicherungen mit Garantiezins in der Niedrigzinsära in der Regel noch nicht mal mehr zum Inflationsausgleich reichen. Fondspolicen verbinden die Chancen der Kapitalmärkte mit den steuerlichen Vorteilen eines Versicherungsmantels. Ihr Garantieniveau lässt sich den Kundenwünschen anpassen – je niedriger, desto größer das Renditepotenzial.
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Ist ein Bitcoin-Investment nachhaltig?

17.11.2020 | Ist ein Bitcoin-Investment nachhaltig?

Kryptowährungen waren zuletzt nicht mehr so stark in den Medien präsent wie vor ein, zwei Jahren. Dennoch florieren sie weiterhin und sprechen auch Kleinanleger an, insbesondere die bekannteste unter ihnen, der Bitcoin. Der hat erst kürzlich an Renommee und Wert gewonnen, als der Zahlungsdienstleister PayPal ankündigte, zukünftig auch Zahlungen in Kryptowährungen abzuwickeln. Auf ein 18-Monats-Hoch von über 13.000 US-Dollar kletterte der Bitcoin-Kurs daraufhin. Einer Bitkom-Umfrage zufolge können sich 36 Prozent der Deutschen einen Einstieg in den Bitcoin vorstellen. Mehr und mehr Anleger fragen sich allerdings auch: Passt das zu meinem Anspruch an Nachhaltigkeit? Hier lautet die Antwort beim Bitcoin in aller Regel: Nein. Seine Herstellung („Mining“) verursacht jährlich in etwa so viel CO2 wie ganz Jordanien, nämlich über 22 Millionen Tonnen. Damit stehen die beiden Trends Kryptowährungen und Nachhaltigkeit im Widerspruch zueinander. Daneben gilt natürlich weiterhin: Für einen Einstieg in die Digitalwährungen sollte man nur „Spielgeld“ aufwenden, da ein solches Investment spekulativen Charakter hat, also große Verluste mit sich bringen kann.
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Vermögen der Deutschen wächst trotz Corona weiter

03.11.2020 | Vermögen der Deutschen wächst trotz Corona weiter

Wie gut Deutschland bisher durch die Corona-Krise gekommen ist, lässt sich am Privatvermögen ablesen. Im ersten Quartal schrumpfte es zwar noch um rund 2 Prozent, doch bereits das war ein glimpflicherer Wert als bei unseren Nachbarn. Denn die Vermögen in der Eurozone insgesamt – Deutschland inklusive – büßten im Schnitt etwa 3 Prozent ein. Besonders hart traf es Griechenland (–11 Prozent), Italien (–5,1) und Belgien (–4,4). Selbst in der Finanzkrise von 2008 lag der höchste Eurozonen-Quartalsverlust mit 2,3 Prozent deutlich unter den Crashzahlen des ersten Corona-Quartals. Im zweiten Quartal des Jahres legte das Kapital der Deutschen dann eine wahre Rallye hin und kletterte auf einen neuen Rekordwert: 6,55 Billionen Euro betrug das Finanzvermögen der Bundesbürger Ende Juni. Das Wachstum von 3,4 Prozent innerhalb eines Quartals markiert ebenfalls einen Rekord. Die genannten Zahlen gehen auf Daten der Deutschen Bundesbank, der EZB, der Deutschen Börse, des Statistischen Bundesamts und von Eurostat zurück.
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Warum Hamburger mehr auf die hohe Kante legen sollten als Hagener

20.10.2020 | Warum Hamburger mehr auf die hohe Kante legen sollten als Hagener

Die gesetzliche Rentenversicherung wird zukünftig bei immer mehr Ruheständlern nicht mehr zum Leben reichen. Das gilt prinzipiell für alle Bundesländer und Landkreise. Wie viel privat angespart werden sollte, um den Lebensstandard auch im Alter halten zu können, hängt jedoch stark vom Wohnort ab. Denn die Lebenshaltungskosten und Lohniveaus differieren in Deutschland stark. Einen besonders hohen Anteil ihres Einkommens, nämlich 5,8 Prozent, müssen laut Prognos-Berechnungen die Hamburger in private Altersvorsorge investieren (die Kalkulation geht von einem 40-jährigen regionalen Durchschnittsarbeitnehmer aus). Absolut entspricht das 310 Euro. Die Münchner müssen zwar „nur“ 5,7 Prozent aufbringen, kommen damit wegen des höheren Durchschnittseinkommens aber auf 360 Euro monatlich. Kaum mehr als halb so viel, nämlich 190 Euro, sollten die Berliner in die Vorsorge stecken, bei denen dieser Betrag allerdings 4,9 Prozent des Einkommens ausmacht. Wesentlich günstiger kommt man davon, wenn man in Hagen lebt, denn dann reichen 3,3 Prozent. Auch in Wilhelmshaven und Gelsenkirchen (beide 3,4 Prozent) lässt sich die Rentenlücke vergleichsweise günstig schließen. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 4,3 Prozent.
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Auch an der Börse kann man auf den US-Wahlausgang wetten

19.10.2020 | Auch an der Börse kann man auf den US-Wahlausgang wetten

Wer glaubt, den Gewinner der US-Präsidentschaftswahl voraussehen zu können, kann dieses (vermeintliche) Wissen in kurzfristige Kursgewinne ummünzen – indem er sich ein Trump- oder Biden-Portfolio zulegt. Es enthält Titel, die vermutlich von der jeweiligen Wirtschaftspolitik profitieren würden. Revolutionen planen zwar beide Kandidaten nicht, doch unterschiedliche Schwerpunkte setzen sie durchaus: Während Amtsinhaber Donald Trump die Steuern für Unternehmen und Wohlhabende niedrig halten will, möchte Herausforderer Joe Biden diese Gruppen stärker zu Kasse bitten und den Mindestlohn erhöhen; Trump setzt auf Rüstung und fossile Energien, Biden mehr auf Klimaschutz und staatlich finanzierte Gesundheitspolitik. Aus diesen Stoßrichtungen lassen sich Gewinner und Verlierer an der Börse ableiten. Mit einem entsprechenden Wertpapierkorb, wie er derzeit von manchen Emittenten angeboten wird, kann man an der voraussichtlichen Entwicklung partizipieren. Angesichts der faustdicken Überraschung beim letzten Wahlausgang sei allerdings darauf hingewiesen, dass es sich um ein spekulatives Investment – letztlich: eine Wette – handelt.
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Warum Schwellenländer-Investments auch jetzt kein Tabu sind

19.10.2020 | Warum Schwellenländer-Investments auch jetzt kein Tabu sind

Schwellenländer haben besonders unter Covid-19 und den damit einhergehenden Einschränkungen zu leiden, denn die Einhaltung von Hygienebestimmungen fällt dort vielerorts schwer, die Gesundheitssysteme sind in weiten Teilen unzureichend, staatliche Absicherungssysteme ebenso. Folglich sind die Aktien- und Anleihekurse in den Emerging Markets mit Beginn der Pandemie eingebrochen, der Aktienindex MSCI Emerging Markets beispielsweise im März um 15,6 Prozent. Noch ist die weitere Entwicklung nicht absehbar. Manche Schwellenländer-Experten raten jedoch dazu, gerade jetzt Gelegenheiten für ein Investment zu nutzen. Denn Schwellenland ist nicht gleich Schwellenland; China in concreto bietet gute Perspektiven. Die Wirtschafts-Großmacht ist im zweiten Quartal bereits wieder um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die chinesische Regierung hat ein Programm aufgelegt, in dessen Rahmen bis 2025 jährlich 180 Milliarden US-Dollar in Zukunftsbranchen investiert werden sollen, von Elektromobilität über 5G bis hin zu künstlicher Intelligenz. Bereits heute meldet China nach den USA die zweitmeisten Patente weltweit an. So mancher Chinaexperte sieht die Börsen von Shenzhen und Schanghai nachhaltig im Aufwind. Abseits des Reichs der Mitte wird es allerdings schnell sehr spekulativ. Wer hier vor Überwindung der Pandemie investieren möchte, braucht gute Nerven.
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Sicher im Homeoffice?

07.10.2020 | Sicher im Homeoffice?

Schon jetzt lässt sich sagen, dass das Arbeiten im Homeoffice zu den Krisengewinnern gehören wird. Die aus der Not geborene Umstellung auf dezentralen Heimbetrieb hat sich in vielen Branchen und Bereichen als durchaus praxistauglich und vorteilhaft erwiesen. Aus dem Blick gerät dabei indes häufig die Cybersicherheit. Laut einer forsa-Umfrage schult noch nicht mal jedes dritte mittelständische Unternehmen hierzulande seine Mitarbeiter zur sicheren Nutzung des Internets und des Firmennetzwerks. Nur jedes fünfte hat die zehn wichtigsten Basismaßnahmen für Cybersicherheit umgesetzt. Über einen Notfallplan oder einen entsprechenden IT-Dienstleister verfügt nur jedes zweite kleine oder mittlere Unternehmen. Angesichts des Werts, den Daten heutzutage branchenübergreifend haben, sind das bedenkliche Zahlen. Gegen das Risiko einer Betriebsunterbrechung, von Schadensersatzansprüchen oder Datenschutz-Bußgeldern infolge einer Cyberattacke kann man sich mit einer Cyberversicherung wappnen. In der Regel enthalten die Tarife auch Präventionsbausteine, die die Sicherheit im Homeoffice wie am Firmensitz erhöhen.
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Zwang zur Honorarberatung führt zu Beratungslücken

24.09.2020 | Zwang zur Honorarberatung führt zu Beratungslücken

Von Verbraucherschützern wird gern auf Großbritannien als leuchtendes Vorbild verwiesen: Die Provisionsvergütung – wie sie auch in Deutschland dominiert – wurde dort 2013 abgeschafft, Finanzberater müssen seitdem von den Kunden per Honorar für Anlage- und Altersvorsorgeberatung entlohnt werden. Aktuelle Daten der EU-Wertpapieraufsicht und der britischen Finanzaufsicht zeigen nun erneut: Briten mit niedrigem oder mittlerem Einkommen verzichten allzu oft auf Beratung, womit ihre Vorsorgelücke wächst. So bringen Investmentfonds britischen Anlegern im europäischen Vergleich weit unterdurchschnittliche Renditen, was als Hinweis auf mangelnde Beratung gelten kann. Laut Umfragen verzichten 84 Prozent der Fondskäufer auf der Insel auf selbige, um die Honorarkosten zu sparen. Die Finanzaufsicht FCA hat sogar für 2019 eine Beratungsquote von lediglich 10 Prozent ermittelt – 2006 hatte diese noch bei 57 Prozent gelegen. Fazit: Der Zwang zur Honorarberatung führt zu wesentlich weniger Beratung und am Ende zu wesentlich schlechteren Geldanlagen.
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